Wir brauchen Euch!
Am Ende dieses Jahres, vom 28. Dezember 2011 bis zum 1. Januar 2012, treffen sich Zehntausende Jugendliche aus allen europäischen Ländern und aus anderen Erdteilen zum Europäischen Jugendtreffen in Berlin. Sie kommen, um Wege des Vertrauens zu wagen: Vertrauen zwischen Menschen, zwischen Christen unterschiedlicher Traditionen, zwischen Völkern, und Vertrauen auf Gott. Sie denken nach über Fragen der Völkerverständigung, des Friedens, des Glaubens und sozialen Engagements.
Die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, das Erzbistum Berlin und der Berliner Senat haben die ökumenische Communauté von Taizé eingeladen, das Jugendtreffen zusammen mit den Kirchengemeinden aller Konfessionen vorzubereiten.
Von Potsdam bis Bernau, von Wustermark bis Schönefeld werden Kirchengemeinden und Familien im ganzen Umland für die Jugendlichen Gastgeber sein. Das Treffen besteht aus einigen wenigen ganz einfachen Bausteinen – Gespräche in internationalen Kleingruppen, gemeinsame Gebete, Gastfreundschaft – vormittags in den Ortsteilen Berlins, Potsdams und anderen Orten Brandenburgs, nachmittags auf dem Berliner Messegelände.
Das Europäische Jugendtreffen ist Teil eines „Pilgerwegs des Vertrauens auf der Erde“, zu dem von Taizé aus seit 34 Jahren jedes Jahr eingeladen wird, zuletzt nach Rotterdam, Posen, Brüssel und Genf. Er ist keine organisierte Bewegung, sondern eine Vielzahl von Einzelinitiativen, die mit einfachen Mitteln Zeichen des Vertrauens setzen wollen.
Einen Monat vor dem Europäischen Jugendtreffen werden noch über zehntausend Schlafplätze gesucht. Zahlreiche Schlafplätze wurden bereits gefunden. Wir danken allen für dieses Zeichen des Vertrauens. Es wäre schön, wenn auch in Berlin alle Gäste bei privaten Gastgebern unterkommen können, so wie es auch letztes Jahr in Rotterdam war. Wenn alle mithelfen, wird es klappen. Dazu braucht es nicht viel: Die Jugendlichen bringen Isomatte und Schlafsack mit und können auf dem Boden schlafen. Ein herzlicher Empfang zählt viel mehr als Komfort.
Weitere Informationen: Taizé Berlin | RBB Berlin | Informationen für gastgebende BerlinerInnen und weitere Interessierte (PDF-Download)
Das größte Geschenk – das Kind in der Krippe
Dr. Gerhild H. M. Komander, Kunsthistorikerin, Berlin:
Im Alten Sägewerk Grunewald findet heute, am
Sie ist eine Entwicklung aus dem Friedenauer Kiez. Genauer das Werk des Jens Lorenz vom Juweliergeschäft Lorenz aus Berlin-Friedenau, eines der ältesten Uhrengeschäfte Berlins: „Urspünglich gedacht als als Uhren-Kunst-Objekt, als im Wortsinne „uhrige“ Überraschung zum Fest des 115. Geburtstages eines der ersten Berliner Uhren- und Schmuck-Häuser. Über 250 Ehrengäste kommen zu diesem lange geplanten Lorenz-Fest nach Frieden‘au – Champagner zur Begrüßung, elegante Klavierstücke zum Entree, gegen 19 Uhr ergreift Juwelier Lorenz das Wort, gleich wird das gewichtige Uhren-Kunst-Objekt enthüllt. Wir sind in „West“-Berlin, mitten in einem Stadtteil, der am 9. November 1874 als „Au des Friedens“ gegründet wurde – im selben Jahr, wie Juwelier Lorenz. Wir sind in Frieden‘au, das im Wappen einen Friedensengel zeigt. Es ist der Abend des 9. November 1989.“
Seit 1992 wird eine kleinere Nachbildung als Preis für die besondere Leistung zur Herstellung der deutschen Einheit. Die Ehrung besteht in der feierlichen öffentlichen Übergabe der von Jens Lorenz gestifteten Replik der großen Berliner Friedensuhr vom 9. November 1989 sowie einer von der Vorsitzenden des Berliner Komitees für UNESCO-Arbeit und von Jens Lorenz unterzeichneten Urkunde, auf der die Entstehungsgeschichte der Berliner Friedensuhr sowie die Begründung für die Vergabe aufgezeigt sind.

Erinnerung an alle Interessierte:
