Rüdesheimer Platz Berlin

08-Februar-2010

Keine Rosen zum Valentinstag

Am 14. Februar werden die Blumenhändler wieder Hochkonjunktur haben. Der Valentinstag geht allerdings nicht auf die Initiative der Einzelhändler zurück, war doch der heilige Valentin weit früher aktiv.

“Unser” Valentin ist am 14. Februar 269 in Rom gestorben und ist der Patron der Liebenden, Verlobten und Bienenzüchter. Er war der Überlieferung nach ein armer, ehrsamer Priester, der ein blindes Mädchen geheilt haben soll. Hilfe und Trost Suchenden schenkte er eine Blume aus seinem Garten.

Valentins Legende und die Verehrung von Reliquien überschneiden sich mit der Überlieferung von Valentin von Terni. Mehr im Heiligenlexikon

Verschenken Sie zum Valentinstag doch einmal etwas anderes als Rosen! Denn … nicht nur die Ökobilanz jedes Einzelnen bekommt schlechte Werte, ob der langen Anreise sondern auch das Ökosystem in den Herkunftsländern. Schnittblumen sind in Kenia neben dem Tourismus zum größten Wirtschaftsfaktor geworden und zerstören eine einmalige Kultur.

“Die Blumenindustrie legt goldene Eier für Kenia. Deshalb hat sie einen enormen Rückhalt in der Politik”, sagt Nema-Sprecher Mwinzi. Verbraucher haben es in der Hand. Keine Rosen aus Kenia, denn damit unterstützt man nur kenianische Politiker, die Gesellschafter der Blumenfarmen sind.  Die Auswirkungen der Blumenzucht greift massiv in die Lebensgrundlagen der Massai, der Ureinwohner des Landes, ein. Hintergrundinformationen hier.

Alternativen? Schenken Sie in Berlin einen Literaturnachmittag oder …

einen Nachmittag “Frei erzählt” mit Elija Avital …

29-Januar-2010

Begegnung und Bewegung

Abgelegt unter: Aktuelles, Charity — ruedesheimerplatz @ 16:06
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Freuen Sie sich mit uns! Der im Jahr 2009 erstmals initiierte Lauf  “Run of Spirit” an Pfingsten im Evangelischen Johannesstift in Berlin-Spandau, findet wieder statt. Er soll unter dem Motto “Begegnung und Bewegung” Familien, Jung, Alt und Menschen mit Behinderung motivieren, sich gemeinsam für eine Sache einzusetzen.

Die Idee stammt von dem schnellsten blinden Marathonläufer der Welt, Henry Wanyoike, der mit diesem Lauf auch für sein Projekt in Kenia sammelt.

Das war im letzten Jahr … 2009.

14-Januar-2010

Heute

Albert Schweitzer wurde heute vor 135 Jahren (* 14. Januar 1875) in Kaysersberg im Oberelsass bei Colmar, Deutsches Reich, geboren. Sein Todestag 4. September 1965 in Lambaréné, Gabun, wird in der evangelischen Kirche als sein Gedenktag gefeiert. Er war ein evangelischer Theologe, Organist, Musikforscher insbesondere ein exzellenter Bachkenner, Philosoph und Arzt.

HEUTE – 14.01.2010, 20:00 Uhr

in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Berlin-Charlottenburg, Breitscheidplatz. Weitere Informationen – hier.

06-Januar-2010

Kino-Tipp

Wir freuen uns, dass dieser Film noch einmal zu sehen ist, zumal Berlin 2010 die Hauptstadt der Wissenschaften ist und das Thema auch hier gut passt. Es wird ein hoch spannendes Thema unterhaltsam aufbereitet:

“Auf der Suche nach dem Gedächtnis”

Der Film weckt die Neugierde am Leben und am Lernen und nimmt sie mit auf eine unvergessliche Reise zu den spannenden Rätsel des Gehirns. Für die Regisseurin Petra Saenger ist der Film “.. nicht nur die Biografie von Eric Kandels Leben und Werk, sondern auch ein Film über die heilende Kraft der Erinnerung.

Der Film läuft im Original (englisch) mit deutschen Untertiteln. Es gibt wohl nur noch ein paar Termine für diesen Film. Auf alle Fälle wird er zur Zeit in der Sonntags-Matinee gezeigt

am Sonntag, 10. Januar 2010 um 11 Uhr, im Eva Lichtspiele, Blissestraße 18, 10713 Berlin-Wilmersdorf. ÖPNV: U Blissestrasse oder Bus 101, 104, 249, Telefon 030 92255305. Mehr

Wie uns angedeutet wurde, könnte er noch die weiteren Sonntage im Januar laufen. Sicherheitshalber bitte vorher anrufen.

Viel Spaß! Und schauen Sie bald mal wieder vorbei – weitere Themen zum Berliner Wissenschaftsjahr 2010 stehen schon an. Und hier noch Eric Kandel bei Wikipedia.

01-Januar-2010

Winterlauf

Mit guten Vorsätzen ins Neue Jahr!

Die nunmehr älteste Winterlaufserie in Deutschland steht in den Startlöchern und die 37. Austragung beim BSV 92 ist nicht mehr fern. Anbei finden Sie alle wichtigen Informationen rund um die Laufveranstaltungen unter www.bsv1892-leichtathletik.de. An dieser Stelle finden Sie auch mögliche Änderungen auf Grund von aktuellen Wetterverhältnissen oder andere Hinweise. Als erste Neuerung kann bereits mitgeteilt werden, dass die Laufserie einen in Veranstaltungskreisen bekannten Hauptsponsor gewinnen konnte, der nun der Namensgeber mit der 37. KONDIUS WINTERLAUFSERIE 2010 ist und finanziell die Möglichkeit einer weiteren Austragung sichert, bei überall steigenden Preisen. Wir würden uns sehr freuen, viele Freunde und Bekannte der Laufserie, die einst von Lothar Troschke 1974 ins Leben gerufen wurde, am Start oder als Zuschauer begrüßen zu können.

Bei Rückfragen steht Ihnen mit dem Organisationsteam DIE LAUFPARTNER oder für den ausrichtenden BSV 92 Ansprechpartner unter folgenden Daten zur Verfügung:

Volkmar Scholz, BSV 92 Präsident sowie Andrew Clarkson, BSV 92 LA Vorsitzender, Geschäftsstelle BSV 92 – Berliner Sport-Verein 1892 e.V., Blissestraße 56, 10713 Berlin, Telefon: 030 8249324, Fax 030 88538668, E-Mail: info(at)bsv92.de, Internet: www.bsv92.de

Lennart Sponar, DIE LAUFPARTNER, dem Laufladen am Rüdesheimer Platz!

31-Dezember-2009

Albert Schweitzer

Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.

Wir möchten auch nach dem Spruch von Albert Schweitzer, das Glück mit Ihnen teilen. Sie haben dazu Gelegenheit, am 14. Januar 2010 zur Gedenkfeier anlässlich Albert Schweitzers Geburtstages zu kommen.

Für den Albert-Schweitzer-Kinderdorf Berlin e.V. ist es inzwischen zur guten Tradition geworden, sich an der traditionellen Gedenkveranstaltung anlässlich Albert Schweitzers Geburtstag zu beteiligen.

Am 14. Januar 2010 findet diese in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche statt. Beginn ist 20.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Wir ehren einen der größten Humanisten des 20. Jahrhunderts: Albert Schweitzer. Bereits mit dreißig Jahren war er bekannt als Theologe und Philosoph, als Autor eines Buches über Johann Sebastian Bach, das selbst heute noch als Standardwerk gilt, und als gefeierter Interpret von Bachs Orgelwerken.

Dann sattelt er um, studiert Medizin und beschließt zusammen mit seiner Frau Helene nach Afrika zu gehen, um dort ein Krankenhaus aufzubauen und den Ärmsten der Armen zu helfen. Für Schweitzer stand fest, dass er seinen Plan des „rein menschlichen Dienens“ nunmehr dort verwirklichen wollte. Denn Christ sein bedeutete für Albert Schweitzer stets mehr als Gottesdienst und Theorie. Hier lag auch die Motivation, etwas „von der Schuld abzutragen“, die die europäischen Kolonialmächte in Afrika auf sich geladen hatten.

Sein Urwald-Hospital, die Wirkungsstätte Schweitzers, liegt in Lambarene in Gabun. Die Botschaft Gabuns steht im Rheingau-Viertel, nahe des Rüdesheimer Platzes. Der Botschafter, Jean-Claude Bouyobart, ist angefragt. Somit haben wir einen unmittelbaren Anknüpfungspunkt, um Sie als Nachbarin, als Nachbarn anzusprechen. Seien Sie unser Gast, wenn wir nicht nur des Geburtstages von Albert Schweitzer gedenken, sondern auch der 50jährigen Geschichte des Albert-Schweitzer-Kinderdorfes in Berlin.

Do, 14. 01. 2010, 20.00 Uhr, Ort: Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Berlin-Charlottenburg, Breitscheidplatz

Zur letzten Veranstaltung im Januar 2009 – hier.

29-November-2009

W’mannfreie Zone

Wir unterstützen die Aktion "Weihnachtsfreie Website"

Sticker Weihnachtsfreie Website

“Achtung,  weihnachtsmannfreie Zone” ist eine Aktion des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken e.V., dem Diasporahilfswerk der Katholiken Deutschlands. Sie wurde im Jahr 2002 ins Leben gerufen und möchte mit dieser Internetseite aktiv dabei dazu beitragen, den heiligen Nikolaus in der Gesellschaft wieder in den Vordergrund zu stellen und einer Verwechslung mit der populären Kunstfigur des Weihnachtsmannes entgegen zu wirken.

Wir unterstützen diese Aktion! Schauen Sie auf der Weihnachtsseite vorbei. Sie werden dort im Laufe der Zeit mehr erfahren.

Informationen zum Nikolaus finden Sie schon mal hier auf dieser Seite: Sankt Nikolaus.

31-Mai-2009

Run of Spirit

Kenianischer Ausnahmeläufer heute in Berlin

Startnummer

Startnummer

Lange hat die Vorbereitung gedauert, aber nun ist es so weit und über Pfingsten veranstalten das Ev. Johannestift und DIE LAUFPARTNER für den blinden kenianischen Ausnahmeläufer, Henry Wanyoike einen Charity – Lauf in Berlin – Spandau, mit dem Namen RUN OF SPIRIT. “Wir möchten dort Geld sammeln, um den Bau eines Hauses für benachteiligte und behinderte Kinder in Henry’s Heimatort zu finanzieren. Auf der Homepage haben wir diesbezüglich vieles Interessantes zusammengestellt.” so die Organisatoren.

simsSoloLa03-31Heute, 31. Mai 2009 um 17:00 Uhr
Läufergottesdienst “Run of Spirit”
Ort: Stiftskirche des Ev.  Johannesstift in Spandau
Predigt: Prälat Dr. Felmberg
Kollekte: Zentrum für Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Kenia

Stadtplanlink: Ihre Anfahrt – in einem neuen Tab.

Weitere Termine: Buchlesung um 19.00 Uhr sowie Pfingstmontag Gottesdienst und Charitylauf.
Zu Henry … mehr.

27-April-2009

Statistik

Ein kleines Ergebnis aus dem Rheingau-Viertel

Mehr bei Wikipedia

Mehr bei Wikipedia

Die Wahlbeteiligung in dem einzelnen Wahllokal (Bezirk 04 218) lag – ohne Briefwahlergebnis – bei 42,47%. Von den 575 abgegeben Stimmen waren 348 Ja- ud 227 Nein-Stimmen. Das ist ein Votum von 60,5% für Pro-Reli.

In der vorläufigen Statistik ist in diesem Wahllokal die Wahlbeteiligung mit 37,7% angegeben. Diese Differenz entsteht daraus, dass die offizielle Statistik die Briefwähler/innen in der Summe aller wahlberechtigten Bürger/innen mit berechnet (1.526) – das Ergebnis der Briefwahlauszählung (172 Umschläge) aber noch nicht berücksichtigt hat. Setzt man die 1.354 faktisch möglichen Stimmen mit den 575 abgegebenen Stimmen ins Verhältnis, dann hat man die Wahlbeteiligung von 42,47%. Die tatsächliche Wahlbeteiligung wird zwischen 37,7 und 42,47% liegen. Geht man davon aus, dass mit der Anforderung der Briefwahlunterlagen die Beteiligung an der Abstimmung erfolgt, läge die Wahlbeteiligung bei (575+172) zu 1.526 und damit bei 48,95%.

Nun kann man mit den Zahlen spielen … und an diesem Beispiel der Wahlbeteiligung wird es deutlich. Es werden mehr als 10 Prozent Differenz zwischen der vorläufigen und der tatsächlichen Wahlbeteiligung liegen. Damit bekommt der Satz auch seinen Sinn: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst „manipuliert“ hast – hier im Sinne von „verstehen“.

25-April-2009

Am Sonntag – JA

… um sich allem Demagogischen zu entziehen.

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Beim Volksentscheid am Sonntag, 26. April 2009 in Berlin geht es um die Entscheidung, Religion und Ethik gleichberechtigt als Wahlpflichtfach in den Stundenplan aufzunehmen.

Bischof Huber hat diesen Punkt im letzten Interview mit M. Müller (SPD) auf den Punkt gebracht: Augenblicklich haben die Schüler nur die Wahl zwischen Religion und Freistunde.

Wahlpflichtfach heißt doch auch Teil der Stundentafel zu sein. Demzufolge ist auch die Lehrkraft der Unterrichtseinheit, Teil des Lehrerkollegiums und damit verantwortlich in der Notengebung, hat Gestaltungsfreiheit bei Klassenkonferenzen.

Und die Schüler/innen entscheiden sich zwischen zwei geliechberechtigten Fächern: wie z. B. zwischen Latein und Griechisch oder Musik und Mathe oder was sonst als Auswahl steht.

Die Lehrkraft untersteht der Schulaufsicht, damit auch z. B. ein Islamlehrer. Heute ist die Schule doch nur Raumgeber für Religionsunterricht – ohne Gestaltungsaufgabe.

Unsere Jugend ist klug genug, diese Entscheidung für sich selbst zu entscheiden. Wir müssen Ihnen aber auch die Gelegenheit dazu geben.

Der Wahlkampf in Berlin wird mit unsäglichen Taschenspielertricks geführt und unsere Regierung verfällt in demagogische Handlungen. Wie heißt es doch so schön: Wehret den Anfängen! Das kann nur heißen: Sonntag mit JA zu stimmen.

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