Rüdesheimer Platz Berlin

26-September-2010

Winzerin freigelassen

Die Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf (BVV) hat in Ihrer Sitzung am 9.09.2010 einstimmig beschlossen, die Statue einer Winzerin des bekannten Künstlers Johann Friedrich Drake aus dem Straßenbegleitgrün am Bundesplatz auf die östliche Seite am Rüdesheimer Platz aufzustellen.

Wer war Johann Friedrich Drake?
Johann Friedrich Drake (* 23. Juni 1805 in Bad Pyrmont; † 6. April 1882 in Berlin) war ein Berliner Bildhauer, der sich vorwiegend durch Porträtbüsten und Standbilder einen Namen gemacht hat. Sein bekanntestes Werk ist die Viktoria („Gold-Else“, 1873), welche die Berliner Siegessäule krönt.

Die Winzerin wurde nach dem Umbau des Bundesplatzes 1968 an dem jetzt aufzugebenden Ort aufgestellt. Sie befindet sich auf der Westseite, zwischen Tunnel und Einmündung Mainzer Straße auf einem Grünstreifen – und ist damit kaum wahrnehmbar. Die Statue ist aus Marmor mit einer Höhe von 3 Meter, der Sandsteinsockel allein misst 2 m. Möge sie auf unserem Platz einen würdigen Standort erhalten, bei dem die Sichtachsen zu diesem Platz berücksichtigt bleiben – auf Augenhöhe mit Siegfried, dem Rosslenker.

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20-September-2010

Respekt

Die Saison des Weingartens am Rüdesheimer Platz 2010 ist beendet. Das Bezirksamt Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf hatte zum 20. September 2010 in die Aula der Grundschule am Rüdesheimer Platz eingeladen. Grund der Bürgerversammlung waren Beschwerden aus dem Jahr 2009, die in diesem Jahr zu wesentlichen Einschränkungen des Weinausschanks am Platz zur Folge hatte. Diese Veranstaltung sollte eine Bilanz über die Weinbrunnen-Saison 2010 ziehen. Das hochbesetzte Podium und die Anwesenheit vieler Bezirksamtsmitarbeiter/innen sowie Politikpräsenz aus dem Abgeordnetenhaus und der BVV Charlottenburg-Wlmersdorf signalisierte das große Interesse – nicht nur der Anwohner/innen – an diesem Thema. Die Aula war ursprünglich für 200 Personen bestuhlt, der Hausmeister karrte im wahrsten Sinne des Wortes noch weitere Stuhlreigen an.

Der Bezirksstadtrat Klaus-Dieter Gröhler bezog gleich im Eingangsstatement Position: Es ist nicht angedacht, eine Einrichtung, die es seit über 40 Jahren gibt, abzuschaffen. Im Ergebnis kann man feststellen, dass es für alle Beteiligten ein wichtiger Termin war. So besteht auch die Hoffnung, dass der Appell der Bezirksbürgermeisterin, Monika Thiemen, Minderheitsmeinungen zu berücksichtigen, hoffentlich bei den Feiermeistern auch Gehör findet.

Eine erste Auswertung der Veranstaltung wird in wenigen Tage zur Verfügung stehen.

18-September-2010

Berliner Woche

Merkwürdig ist es schon. So bekommt man jahrelang regelmäßig kostenfrei die Berliner Woche immer mittwochs in den Briefkasten. Nur ganz selten war sie erst am Tag drauf eingeworfen. Doch diese Woche fehlte sie.

Da macht man sich schon Gedanken darum, zumal ein Artikel erwartet wurde, der auf einen Termin hinweisen wird … oder auch nicht? Die Papierversion fehlt immer noch – doch wozu gibt es das Internet? Die elektronische Ausgabe liefert regelmäßig alle Informationen zum Laden. Nun ist die Datei sehr groß – klar bei so vielen Bildern und Angeboten, dass man das nicht jedem zumuten kann. Sie erhalten – als Service unsererseits – nun eine Einladung zusammen mit dem Artikel und der Pressemitteilung des Bezirksamtes zum Herunterladen. Bitte klicken Sie auf die folgende Zeile (Datei 147KB).

Aufruf zur Bürgerversammlung am 20.09.2010 um 18.30 Uhr in die Aula der Grundschule am Rüdesheimer Platz. Kommen Sie zahlreich!

08-September-2010

Bookcrossing

Am Rüdesheimer Platz steht seit Ende August 2010 eine mit Graffities besprühte, alte Telefonzelle. Darauf steht „Book Crossing“ in großen Lettern. Das hat Interesse geweckt … Wer das BookCrossing kennt, staunt zunächst … Motto: „Bring ein Buch – nimm ein Buch – lies ein Buch“. Die Idee ist auch nachvollziehbar, wenn man die Informationen an der Zellenwand gelesen hat. Die Idee des Bookcrossing Projektes allerdings ist nicht getroffen … Dazu können Sie auf das Logo klicken … Immerhin ist in der Bookcrossing-Gemeinde einiges bewegt worden. Klicken Sie auf die Zeile und lesen Sie sich durch die Nachrichten.

Diese Telefonzelle ist ein Projekt aus dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf, das – mit europäischen Finanzmitteln unterstützt – Jugendliche animiert, sich möglichst früh Gedanken um Wirtschaftskreisläufe zu machen. So werden die Jugendlichen auf dem Weg zu sogenannten Juniorfirmen begleitet. Ein wichtiges Element dabei ist die Nachhaltigkeit – und die ist in diesem Falle so umgesetzt, dass alte Telefonzellen als Bücherregale umgebaut werden, mit alten Büchern bestückt und mit Informationen versehen. Schauen Sie doch mal vorbei, denn schon Ende des Monats soll es wieder abgebaut werden.

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