Rüdesheimer Platz Berlin

17-Januar-2011

Ku-Damm-Bühnen

Von den Wahlberechtigten Charlottenburger/innen und Wilmersdorfer/innen, die bei der Abstimmung teilgenommen haben, haben 90,54 Prozent für JA und damit für die Rettung der Ku-Damm-Bühnen gestimmt. Nur 9,46 Prozent haben mit „Nein“ gestimmt.

Und dennoch hat es nicht ausgereicht!

Nach dem vorläufigen Wahlergebnis des Wahlamtes Charlottenburg-Wilmersdorf, heißt es amtlich: „Der Bürgerentscheid war somit nicht erfolgreich.“

Es fehlten absolut etwa 3.150 Bürgerinnen, die sich nur hätten aufmachen müssen, im Wahlamt einen Wahlzettel abzugeben. In diesem Falle wäre es völlig gleich gewesen, wie Sie sich entschieden hätten.

Dies zeigt nun mal wieder, wie wichtig es ist, sein Wahlrecht wahrzunehmen. Denken Sie bei der nächsten Wahl daran … Nehmen Sie es sportlich: Dabei sein ist alles!

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11-Januar-2011

Vielfalt

Filed under: Aktuelles,Gedankensplitter — ruedesheimerplatz @ 20:59
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Nun hängt das Schild schon ein paar Tage. Die Schaufensterauslagen ändern sich täglich.

Warum?

Frau Dagmar Moritz, die fast 50 Jahre am Rüdesheimer Platz den Schreibwarenladen betrieben hat, gibt auf. Es gibt keine Nachfolgerin und damit steht wieder die Frage nach der Vielfalt der Einkaufsmöglichkeiten am Platz an.

Gibt es wieder einen Schreibwarenladen?

Den Aushängen am Fenster zu urteilen nicht. Dafür darf die Papeterie vom Bundesplatz ihre Empfehlung ausdrücken. Wir harren der Dinge und hoffen: Denn nur drei Fenster weiter gibt es auch schon seit Monaten keine konkrete Regung, wer als Nachfolger für den vertriebenen Dönerladen einzieht.

02-Januar-2011

Übernutzung

Die nachhaltige BücherboXX am Rüdesheimer Platz wird übernutzt!

Diese BücherboXX ist ein mit Werkstatt-N-Label des Nachhaltigkeitsrates ausgezeichnetes Jugendprojekt (mehr auf www.inbak.de). In dieser Zelle wurden die Bücherregale und auch die Bankreihe um die Telefonzelle herum von Jugendlichen aus einem Ausbildungsprojekt erstellt. Die Bücher, die sich auf diesen Regalen befinden, werden von Anwohnern, von Freunden, von Kümmerern und von den Bookcroosern immer wieder aufgefüllt, damit Bücherfreunde sich Lesestoff im Austausch auswählen können.

Eine Übernutzung der BücherboXX kann festgestellt werden, denn ab und zu sind mehrere Regalmeter einfach leergefegt. Es wurde beobachtet, dass taschenweise Bücher abtransportiert wurden. Das heißt, es wird wesentlich mehr herausgeholt als hereingestellt wird. Das ist ein ungesundes Verhältnis und wird als Übernutzung der BücherboXX und als Mißbrauch einer sehr schönen Idee wahrgenommen. Es geht immerhin um Menschen, die sich von ihren liebgewonnen Büchern trennen, damit sie andere für sich lesend entdecken können.

„Nimm mich mit, lies mich und gebe mich wieder frei!“

Das ist das Motto der weltweiten Bookcrossing-Idee: Die ganze Welt als Bibliothek. Weiter unter >>> http://www.bookcrossing.com

Verkauf mich, gehört nicht in diesen Kontext. Die Idee ist nicht dazu gedacht, Nachschub für Trödelmärkte zu generieren. Das macht viele Förderer einfach nur traurig. Wie kann man dem entgegnen?

19-Juli-2010

Lilli Henoch

Wir haben Sie bereits in einem andern Artikel erwähnt: Lilli Henoch – eine Ausnahmesportlerin der 20er Jahre. Im Rahmen der Leichtathletik Weltmeisterschaft 2009 in Berlin, haben Sportwissenschaftler/innen Leistungen vergessener Rekorde nachgeforscht. Herausgekommen ist eine eindrucksvolle Ausstellung – die Dank einer Förderung nun auf Wanderschaft gehen kann. Sie ist zum Selbstkostenpreis ausleihbar. Alles dazu erfahren Sie auf der Website der Universität Potsdam, Abteilung Sportgeschichte.

Im Zuge der Erweiterung der Ausstellung ist auch ein eigene Homepage zum Thema geplant und – wenn alles klappt – wird zudem Arbeitsmaterial für Schüler herausgeben.

Lesen Sie auf der eigenen Lilli-Henoch-Seite mehr über sie.

03-Juli-2010

Finanzen

Was wurde aus dem Bürgerhaushalt?

Um es vorweg zu sagen: Es steht nicht gut um ihn. Er wird verkannt.

Hat man in der Verwaltung die seit Jahrzehnten bearbeitete Verwaltungsreform nur aus dem Blickwinkel der Finanzen gesehen, wurde das eigentliche Instrument, um Finanzen zu steuern, viel zu stiefmütterlich behandelt.  Nicht nur die Bürger/innen unterschätzen die Möglichkeit, auch die Politiker/innen und Verwaltungsleute übersehen das Potenzial, Bürger/innen zu befähigen, sich aktiv und nachhaltig im Kiez zu engagieren.

Demokratie braucht Bürgerbeteiligung, Meinungsaustausch und transparente Entscheidungen“ – so lautet ein Zitat aus dem Grußwort des ehemaligen Innenministers, Wolfgang Schäuble für die Internetseite http://www.buergerhaushalt.de. Weiter sagt er: „Sie sind das beste Mittel gegen Politikmüdigkeit und Demokratieverdrossenheit.

Informieren Sie sich, wenn das nächste Mal zur Kiezkonferenz gerufen wird. Es ist IHRE Chance. Weiter

04-Mai-2010

Wenn die Manda …

… rine zu viele Kerne hat, dann sind die Bienen schuld. Das ist eine Antwort auf eine neugierige Frage. Da die Wissenschaftler/innen keinen Einfluss auf die Flugbahnen der Bienen haben, kann es eben auch sein, dass eine Obstsorte, die kernlos sein sollte, durch die Bestäubung, Kerne entwickelt.

Neugierige Schüler/innen haben wieder am Wochenende viele Möglichkeiten, ihre Positionen zu bestimmen.

Beim Tag der Mathematik am Sonnabend, 8. Mai 2010, gibt es Wettbewerbe, Vorträge und viele Präsentationen, bei denen die Jugendlichen gefragt sind.

Hinter diesem Bild, verbirgt sich auch eine spannende Frage. Klicken Sie mal!
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 136, 10623 Berlin, Mathematikgebäude
Zeit: 8.00 Uhr (Registrierung)
Mehr: Website zum Tag der Mathematik

27-April-2009

Statistik

Ein kleines Ergebnis aus dem Rheingau-Viertel

Mehr bei Wikipedia

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Die Wahlbeteiligung in dem einzelnen Wahllokal (Bezirk 04 218) lag – ohne Briefwahlergebnis – bei 42,47%. Von den 575 abgegeben Stimmen waren 348 Ja- ud 227 Nein-Stimmen. Das ist ein Votum von 60,5% für Pro-Reli.

In der vorläufigen Statistik ist in diesem Wahllokal die Wahlbeteiligung mit 37,7% angegeben. Diese Differenz entsteht daraus, dass die offizielle Statistik die Briefwähler/innen in der Summe aller wahlberechtigten Bürger/innen mit berechnet (1.526) – das Ergebnis der Briefwahlauszählung (172 Umschläge) aber noch nicht berücksichtigt hat. Setzt man die 1.354 faktisch möglichen Stimmen mit den 575 abgegebenen Stimmen ins Verhältnis, dann hat man die Wahlbeteiligung von 42,47%. Die tatsächliche Wahlbeteiligung wird zwischen 37,7 und 42,47% liegen. Geht man davon aus, dass mit der Anforderung der Briefwahlunterlagen die Beteiligung an der Abstimmung erfolgt, läge die Wahlbeteiligung bei (575+172) zu 1.526 und damit bei 48,95%.

Nun kann man mit den Zahlen spielen … und an diesem Beispiel der Wahlbeteiligung wird es deutlich. Es werden mehr als 10 Prozent Differenz zwischen der vorläufigen und der tatsächlichen Wahlbeteiligung liegen. Damit bekommt der Satz auch seinen Sinn: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst „manipuliert“ hast – hier im Sinne von „verstehen“.

25-April-2009

Am Sonntag – JA

… um sich allem Demagogischen zu entziehen.

Beim Volksentscheid am Sonntag, 26. April 2009 in Berlin geht es um die Entscheidung, Religion und Ethik gleichberechtigt als Wahlpflichtfach in den Stundenplan aufzunehmen.

Bischof Huber hat diesen Punkt im letzten Interview mit M. Müller (SPD) auf den Punkt gebracht: Augenblicklich haben die Schüler nur die Wahl zwischen Religion und Freistunde.

Wahlpflichtfach heißt doch auch Teil der Stundentafel zu sein. Demzufolge ist auch die Lehrkraft der Unterrichtseinheit, Teil des Lehrerkollegiums und damit verantwortlich in der Notengebung, hat Gestaltungsfreiheit bei Klassenkonferenzen.

Und die Schüler/innen entscheiden sich zwischen zwei geliechberechtigten Fächern: wie z. B. zwischen Latein und Griechisch oder Musik und Mathe oder was sonst als Auswahl steht.

Die Lehrkraft untersteht der Schulaufsicht, damit auch z. B. ein Islamlehrer. Heute ist die Schule doch nur Raumgeber für Religionsunterricht – ohne Gestaltungsaufgabe.

Unsere Jugend ist klug genug, diese Entscheidung für sich selbst zu entscheiden. Wir müssen Ihnen aber auch die Gelegenheit dazu geben.

Der Wahlkampf in Berlin wird mit unsäglichen Taschenspielertricks geführt und unsere Regierung verfällt in demagogische Handlungen. Wie heißt es doch so schön: Wehret den Anfängen! Das kann nur heißen: Sonntag mit JA zu stimmen.

16-April-2009

Lauter Nullen

Filed under: Aktuelles,Gedankensplitter — ruedesheimerplatz @ 1:53
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Allegorie Inflation

Allegorie Inflation

Unvorstellbar sind die Zahlen, mit denen in der Politik jongliert wird. Dank Christian Seidenbiedel kann man zumindest ein Gefühl dafür bekommen, um welche Größen es sich handelt.
Wer der Bilderfolge der FAZ von Ostern folgen möchte, kann es auf der Faz.Net-Website tun. Ich habe die Seite in meiner Zeitung gelesen, als Online-Ausgabe ist sie aber sehr viel besser, weil sie auch grafisch animiert ist … Nun auf der Eingangseite der Online-FAZ war rechts das Bild: „Die ganz großen Zahlen“. Da aus aktuellen Gründen eine neue „Geschichte“ hinter dem neuen Bild steht, ist der Link entfernt (1.5.2009).

Wer nicht rein schauen möchte, hier eines der Beispiele: Amerika stellt für sein Finanzsystem 10 Billionen Dollar – eine 1 und 13 Nullen! – in Aussicht. Der Vergleich: Ein Angestellter, der 50.000,- Dollar im Jahr verdient, müsste dafür rund 200 Millionen Jahre arbeiten.

Unglaublich. Wann werden die Nullen Nullen sein? Wohin führt uns das?

14-April-2009

Genmaisverbot

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Gut so!

Wie heute bekannt wird, hat die Landwirtschaftsministerin den Anbau von Genmais der Firma Monsanto verboten. Das ist konsequent und richtig, denn diese Belastung hat unmittelbar Auswirkungen auf unsere Lebensmittel. Ende 2008 musste ein bayrischer Imker mehr als 300 Kilo Honig und Met in die Müllverbrennungsanlage liefern, weil Rückstände von MON 810, der nun verbotenen Genmaissorte, im Honig ermittelt wurden. Mehr

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