Rüdesheimer Platz Berlin

– im Januar

Mit dem Januar auch Wintermonat genannt, beginnt das neue Jahr, das immer mit Hoffnungen und Erwartungen begrüßt wird und mit guten Vorsätzen beginnt. Es ist immer auch eine gute Gelegenheit, seinen eigenen Lebensrhythmus zu überdenken, sich auf Wesentliches zu besinnen und sich den traditionellen Riten im Brauchtum zu öffnen, die Jahrhunderte den Menschen sichere Strukturen gegeben haben. Das eine oder andere wird sich aus dieser Seite erschließen. Anderes kann nachgeschlagen werden. Doch ohne Brauchtum wäre das Leben viel farbloser. Dazu bald mehr.

Ist der Jänner hell und weiß, kommt der Frühling ohne Eis, wird der Sommer sicher heiß.

Heilige im Januar

Heilige sind nicht nur Vorbilder für viele Menschen, sie sind auch Schutzpatrone für die unterschiedlichsten Belange. Nicht alle sollen hier aufgeführt werden. Für weitere Informationen geben wir Ihnen einige Seiten zur Auswahl, die Ihnen weiterhelfen können. Folgen Sie den Links.

1./2. Januar – Tag des heiligen Basilius

Basilius wird in Griechenland am 1. Januar gefeiert. Er ist ein frommer Mönch und ein Wohltäter gewesen, weshalb ihm zur Erinnerung Kinder an diesem Tag und nicht an weihnachten die Geschenke erhalten. Das griechische Neujahrsbrot (Vasilopita), das nach dem Mönch heisst, wird um Mitternacht angeschnitten. Je nach Gegend und Familientradition besitzt es die Form eines Hefebrotes oder einer Torte haben. Auf jeden Fall sind eine Gold- oder eine Silbermünze mit eingebacken. Wer sie in seinem Stück hat, wird im kommenden Jahr gesegnet sein. Mehr

9. Januar – Tag des heiligen Julian
Er ist Schutzpatron der Gastlichkeit, dem man in manchen Gegenden der USA mit einem großen Fest für Freunde feiert. Man versammelt sich zu einem Diner aus lauter verschiedenen Spezialitäten der einzelnen Länder und Gegenden. Mehr

13. Januar – Tag des heiligen Hilarius aus Aquitanien

Hilarius war im 4. Jahrhundert nach Christi Bischof, stritt als Kirchenlehrer gegen die Irrlehre der Arianer, die ihn dann ins Exil schickten. Mehr

13. Januar – Tag des heiligen Knut

In großen Teilen des Christentums dauert die Weihnachtszeit dreizehn Tage. Sie beginnt am 1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember) und endet mit dem Tag der Heiligen drei Könige (6. Januar). In Schweden und Norwegen dauert die Weihnachtszeit jedoch ganze zwanzig Tage und endet erst am 13. Januar. In der katholischen Liturgie jedoch galt bis zur Liturgiereform Darstellung des Herrn (2. Februar) als Ende der Weihnachtszeit.

An diesem Tag werden traditionell die Kerzen und der Schmuck von den Weihnachtsbäumen entfernt. Dies findet meist in einem feierlichem Rahmen statt, der in der Plünderung der übrig gebliebenen Süßigkeiten, mit denen die Bäume verziert waren, endet (julgransplundring). Insbesondere für die Kinder ist das noch einmal ein festlicher Höhepunkt. Anschließend werden dann die Bäume aus der Wohnung befördert. Mehr

14. Januar 1875 – Albert Schweitzer wird in Kayserberg/Elsaß geboren

17. Januar – Tag des heiligen Antonius

Der heilige Antonius lebte und lehrte seit dem Jahr 270 bis ins hohe Alter als einer der bedeutendsten Einsiedler in der Wüste Theben. Er sammelte dort viele Jünger um sich, denen er Gebet und Arbeit vorschrieb, weshalb er auch den Beinamen „Vater der Mönche“ trägt. Er gilt als Helfer in Feuerbrünsten und als Patron der Haustiere. Oft wird er mit einem Schweinchen neben sich dargestellt. Weitere Attribute sind Weihwedel und Bettlerglocke, das t-förmige Antoniuskreuz und mitunter auch eine Teufelsfigur im Hinblick auf die „Versuchung“ des heiligen Antonius.

An diesem Tag bekam das Schwein besonders gutes Futter, früher durften die sogenannten „Antonssäue“ frei herumlaufen und mussten von jedem gefüttert werden. Im Rheinland gab es nach dem Gottesdienst ein Schweinebratenessen für die Armen, in vielen Gegenden wurde dieser Tag mit einer besonders leckeren Schweinskopfsülze oder einem Kasslerbraten gefeiert. Das Antoniusbrot, ein Weizenbrötchen, galt als besonders heilkräftig auch für die Tiere. Mehr

20. Januar – Fabian und Sebastian

Papst Fabian regierte die Kirche von 236 bis 250 und starn bei den Christenverfolgungen des Kaiser Decius als einer der ersten den Märtyrertod. Mehr

Sebastian war unter Kaiser Dioklestian Hauptmann der Prätorianergarde; als er sich weigerte, seinem christlichen Glauben abzuschwören, wurde er an einen Baum gebunden und mit tausend Pfeilschüssen durchbort. So wird er meist dargestellt, gelegentlich aber auch als Soldat. Seit langem gilt der heilige Sebastian als Schutzpatron der Schützenvereine. Er wird auch als Schutzheiliger gegen die Pfeile der Pest und anderer seuchen verehrt, die das Vieh bedrohen. Mehr

An diesem Tag wird der Rest des weihnachtlichen Kletzenbrotes verzehrt, In vielen gegenden darf nun kein Holz gefällt werden, da nach der alten Wetterregel, der Saft in die Bäume treibt.

In Bulgarien feiert man den Großmuttertag.

21. Januar – Tag der heiligen Agnes

Die heilige Agnes hatte als Tochter christlicher Eltern in Rom Keuschheit gelobt und einem Heiden, der um sie warb, die Ehe verweigert. Wegen ihrer Standhaftigkeit erlitt sie nach vielen Qualen den Märtyrertod. Ihre Heiligenattribute sind ein Scheiterhaufen und ein Lamm. In der römischen Kiirche „Santa Agnese fuori la mura“ werden alljährlich am 21. Januar zwei Lämmer geweiht, aus deren Wolle die Pallien, kragenartige Rangabzeichen, der Erzbischöfe gewebt werden.

An diesem Tag bekommen die Schafe besonders gutes Futter, die Hausfrau hatte Agnetenbrote gebacken, das es zum Frühstück gab, denn früher gingen die Mädchen vor dem Agnestag ohne Abendessen ins Bett und hofften, von ihrem künftigen Eheliebsten zu träumen. Mehr

22. Januar – Tag des heiligen Vinzenz

Die Winzer bitten ihn um Segen für das Wachstum, denn das Wetter scheint an diesem Tag von besonderer Vorbedeutung für die Ernte zu sein. Die steigende Sonne tritt in das Zeichen des Wassermannes ein. Der Vinzenztag ist auch der Tag der Vogelhochzeit und damit die Zeit für ein Frühlingsorakel. Sieht ein junges Mädchen oder ein junger Mann an diesem Tag ein Vogelpaar, so haben sieim kommenden Jahr den Ring am Finger, sehen sie nur einzelne Vögel, so bleiben sie ledig. Mehr

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