Rüdesheimer Platz Berlin

Osterei

Wie das Ei zum Osterei wurde

Katharina war eine Königstochter in Ägypten, in der Stadt Alexandria. Damals herrschte dort der Kaiser von Rom. Er hieß Maxentius und war der mächtigste Mann der Welt. Eines Tages besuchte er die Stadt Alexandria. Er ließ Katharina zu sich kommen. Sie sollte ihm von Jesus erzählen, denn er hatte erfahren, dass sie eine Christin war.

osterlammchristussymbolaufeiKatharina kannte viele Jesusgeschichten. Der Kaiser hörte gespannt zu. Ihm gefiel, was Jesus unter den Menschen getan hatte. Seine Ratgeber wunderten sich darüber, denn der Kaiser hatte die Christen verfolgt. Viele waren auf seinen Befehl getötet worden. Katharina erzählte schließlich auch, dass Jesus von den Toten auferstanden sei. Da lachte der Kaiser laut auf und rief: „Das will ich die nur glauben, wenn du aus einem Stein neues Leben erwecken kannst.“

Katharina ging weg und kaufte von einem Bauern ein beinahe ausgebrütetes Entenei. Damit ging sie am nächsten Tag zum Kaiser. „Na, willst du es versuchen?“, spottete der. Sie hielt ihm das Ei entgegen. Die junge Ente riss einen Spalt in die Schale. Geduldig schaute Maxentius zu, wie sich das kleine Tier aus dem Ei befreite. Der Spott wich aus seinem Gesicht. „Scheinbar tot“, sagte Katharina. „Scheinbar tot und doch Leben.“

Es heißt, dass der Kaiser sehr nachdenklich geworden sei. So ist das Ei zum Osterei geworden als Zeichen für das, was kein Mensch begreifen kann.

Entnommen dem Gemeindeblatt „Paulus“ 4-2006.

Diese kleine Geschichte wanderte vor Jahren schon durch die verschiedenen Gemeinden, um (nicht nur) den Kindern das Thema Auferstehung bildlich werden zu lassen.

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